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Beste Enterprise Asset Management Software 2026: Top 7 Anbieter im Vergleich

Florian Bartholomäus, osapiens Expert | 15. Januar 2026 | Lesezeit 14 min.

Ungeplante Anlagenausfälle kosten Unternehmen durchschnittlich 147.000 € pro Stunde – die richtige EAM-Software verhindert genau solche kostspieligen Stillstände. Dieser Vergleich zeigt Ihnen die 7 besten Enterprise Asset Management Lösungen 2026 und hilft Ihnen, die optimale Software für Ihre Anforderungen zu finden.

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Doch welche EAM-Lösung passt zu Ihren Anforderungen? Benötigen Sie SAP-Integration? Wie wichtig ist mobile Nutzbarkeit für Ihre Techniker? Unser Vergleich analysiert 7 Top EAM-Software-Anbieter 2026 anhand von Funktionsumfang, Integration, Benutzerfreundlichkeit und Kosten.

Das Thema kurz und kompakt

  • EAM vs. CMMS – der entscheidende Unterschied: Enterprise Asset Management Software deckt den gesamten Lebenszyklus Ihrer Assets ab und integriert Finanzplanung sowie strategischs Asset Management. CMMS-Software konzentriert sich primär auf operative Instandhaltungsaufgaben und Work Order Management.
  • Integration als Erfolgsfaktor: Die beste EAM-Lösung synchronisiert sich nahtlos mit bestehenden Systemen wie SAP oder Oracle. Medienbrüche zwischen Instandhaltung, Einkauf und Controlling entfallen.
  • Skalierbarkeit sichert langfristigen ROI: Wählen Sie EAM-Software, die mit Ihrem Unternehmen wächst, vom Einzelstandort bis zur globalen Multi-Site-Verwaltung. Cloud-basierte Lösungen ermöglichen flexible Skalierung ohne IT-Infrastruktur-Investitionen. 
  • osapiens HUB for Maintenance – SAP‑zertifizierte EAM-Lösung: Der osapiens HUB verbindet Enterprise-Funktionalität mit Mobile-First-Design und bietet vollständige SAP-Integration. Von mobiler Auftragsabwicklung über prädiktive Wartungsplanung bis hin zu Echtzeit-Dashboards – eine zentrale Plattform für maximale Anlagenverfügbarkeit.

Was ist Enterprise Asset Management Software?

Enterprise Asset Management Software verwaltet physische Assets über den gesamten Lebenszyklus – von Beschaffung und Inbetriebnahme über Wartung bis zur Außerbetriebnahme. Im Gegensatz zu CMMS-Lösungen, die operative Instandhaltung fokussieren, integriert EAM-Software strategische und finanzielle Aspekte: Wartungsmanagement verbindet sich mit Asset-Performance-Analysen, Budgetplanung und Investitionssteuerung.

Der zentrale Unterschied: Während CMMS Wartungsteams bei täglichen Work Orders unterstützt, adressiert EAM multiple Stakeholder – von Technikern über Asset-Manager bis zur Geschäftsführung. 

  • Produzierende Unternehmen optimieren ihre Anlagenverfügbarkeit und minimieren ungeplante Stillstände. 
  • Energieversorger überwachen kritische Infrastruktur und erfüllen regulatorische Anforderungen. 
  • Im Facility Management ermöglicht EAM die zentrale Verwaltung von Gebäudetechnik, Aufzügen und HLK-Anlagen über mehrere Standorte hinweg.

Die wichtigsten Funktionen einer EAM-Software

Moderne Enterprise Asset Management Software kombiniert operative Wartung mit strategischem Asset Management und ermöglicht datenbasierte Entscheidungen. Diese Kernfunktionen optimieren Ihre Instandhaltungsprozesse und maximieren die Anlagenverfügbarkeit:

Funktionen einer EAM-Software mit osapiens

Asset-Register und Hierarchien

Ein digitales Asset-Register erfasst alle Anlagen mit technischen Daten, Standorten, Verantwortlichkeiten und Abhängigkeiten. Die hierarchische Struktur – vom Werk über Anlagengruppen bis zu Einzelkomponenten – ermöglicht präzise Überwachung und gezielte Wartungsplanung für jeden Vermögenswert.

Intelligente Wartungsplanung

Die Software unterstützt verschiedene Strategien – von zeitbasierter präventiver Instandhaltung über zustandsbasierte Wartung bis zu prädiktiver Maintenance. Automatisierte Arbeitsaufträge und Erinnerungen reduzieren ungeplante Ausfallzeiten um bis zu 32 %.

Mobile Instandhaltung

Techniker greifen über mobile Apps direkt vor Ort auf Arbeitsaufträge, Checklisten und Asset-Informationen zu. Die Dokumentation von Befunden, Arbeitszeiten und Materialverbrauch erfolgt in Echtzeit – für lückenlose Nachvollziehbarkeit und administrative Entlastung.

Ersatzteil- und Lagerverwaltung

Integriertes Bestandsmanagement überwacht Lagerbestände, definiert Mindestmengen und automatisiert Bestellprozesse. Die Verwaltung von Lieferanten und Lieferzeiten optimiert die Ersatzteilverfügbarkeit und senkt Kapitalbindung im Lager.

ERP-Integration (besonders SAP)

Die nahtlose Anbindung an ERP-Systeme wie SAP ermöglicht bidirektionalen Datenaustausch zwischen Instandhaltung, Einkauf, Controlling und Finanzbuchhaltung. Medienbrüche entfallen, Daten bleiben konsistent und Prozesse werden durchgängig digital abgebildet.

Reporting und Analytics

Dashboards visualisieren zentrale KPIs wie Anlagenverfügbarkeit, MTBF (Mean Time Between Failures), MTTR (Mean Time To Repair) und Wartungskosten. Historische Datenanalysen identifizieren Optimierungspotenziale für Asset-Performance und Investitionsplanung.

7 Top EAM-Software-Lösungen im Vergleich

Die Auswahl der passenden Enterprise Asset Management Software erfordert systematische Bewertung nach Funktionsumfang, Integration, Benutzerfreundlichkeit und Skalierbarkeit. Wir haben sieben Top EAM-Lösungen analysiert – von cloud-basierten Plattformen für KMU bis zu Enterprise-Systemen mit SAP-Zertifizierung. Die Reihenfolge stellt keine Rangfolge dar, sondern deckt unterschiedliche Unternehmensgrößen und Anforderungen ab.

osapiens HUB for Maintenance: Die moderne EAM-Lösung mit SAP-Integration

Der osapiens HUB for Maintenance verbindet Enterprise-Funktionalität mit intuitiver Bedienung – eine EAM-Lösung, die als SAP-zertifizierte Plattform vollständige bidirektionale Integration bietet. Die Lösung eliminiert Medienbrüche zwischen Instandhaltung, Einkauf und Controlling, während der Mobile-First-Ansatz für hohe Akzeptanz in Wartungsteams sorgt.

Die Skalierbarkeit zeigt sich in der Kundenstruktur: Von KMU bis zu Enterprise-Kunden wie Coca-Cola Nordamerika (35 Werke, 1.500 User) und Nordex (11.400 Windkraftanlagen weltweit). Das Freemium-Modell ermöglicht kostenlosen Einstieg, während Enterprise-Funktionen komplexe Asset-Hierarchien, mehrstufige Genehmigungen und umfassendes Reporting abbilden.

Kernfunktionen:

  • SAP-zertifizierte Integration: Einziger SAP-zertifizierter Connector im Vergleich, mit bidirektionaler Echtzeit-Synchronisation und Unterstützung für SAP ECC und S/4HANA
  • Vollständiges Asset Management: Digitales Asset-Register mit hierarchischen Strukturen, Dokumentenverwaltung und Performance-Tracking über den gesamten Lebenszyklus
  • Intelligente Wartungsplanung: Automatisierte Arbeitsaufträge basierend auf präventiven, zustandsbasierten oder prädiktiven Strategien
  • Mobile CMMS App: Techniker erfassen Befunde, Arbeitszeiten und Materialverbrauch vor Ort – Offline-Funktionalität mit automatischer Synchronisation
  • Ersatzteilmanagement: Integrierte Lagerverwaltung mit Bestandsüberwachung, automatisierten Bestellvorschlägen und Lieferantenverwaltung
  • Moderne Benutzeroberfläche: Intuitive Bedienung reduziert Schulungsaufwand drastisch – im Gegensatz zu komplexen SAP-Transaktionen

Einschränkungen:

  • Noch geringere Markenbekanntheit als etablierte US-Anbieter
  • Primärer Fokus auf europäischen Markt 

Ideal für:

  • Mittelständische bis große Unternehmen mit SAP-Systemen
  • Pharma-Hersteller (GMP, CFR 21 Part 11)
  • Produzierende Unternehmen mit komplexen Anlagenlandschaften
  • Energieversorger und Utilities mit Nachweispflicht

Preis: kostenfreies Freemium-Modell; danach ab 29 € pro Nutzer und Monat

IBM Maximo: Der Branchenstandard für komplexe Infrastruktur

IBM Maximo gilt als etablierter Standard für Enterprise Asset Management in kritischen Infrastrukturen – bewährt in Energieversorgung, Transport und öffentlichen Einrichtungen weltweit. Die Lösung bietet umfassende Funktionalität für komplexe Asset-Portfolios: von mehrstufigen Anlagenhierarchien über KI-gestützte Predictive Maintenance bis zu tiefer IoT-Integration. Besonders in regulierten Branchen schätzen Unternehmen die ausgereiften Compliance-Funktionen für selbst hochkomplexe Wartungsprozesse.

IBM Maximo

Kernfunktionen:

  • Unbegrenzte Skalierbarkeit: Verwaltung von Millionen Assets über globale Standorte mit einheitlicher Datenbasis
  • KI-gestützte Maintenance: IBM Watson Analytics für Predictive Maintenance und Failure-Prediction basierend auf historischen Daten
  • IoT-Integration (Maximo Monitor): Echtzeit-Überwachung von Sensordaten mit automatischer Arbeitsauftragserstellung bei Schwellenwerten
  • Contract Management: Umfassende Verwaltung von Wartungsverträgen, SLAs und Lieferantenbeziehungen
  • Linear Asset Management: Spezialisierte Funktionen für Pipelines, Stromleitungen, Schienenwege und andere lineare Infrastruktur
  • Compliance & Audit: Vollständige Dokumentation für regulierte Branchen mit granularen Zugriffsrechten

Einschränkungen:

  • Komplexe Implementierung (12–18 Monate typisch, oft länger)
  • Hohe Gesamtkosten: Lizenzen, Implementierung und laufender Betrieb
  • Steile Lernkurve – erfordert dedizierte Administratoren und umfassende Schulungen
  • Komplexe Benutzeroberfläche führt zu geringerer Akzeptanz bei Technikern

Ideal für:

  • Große Konzerne mit komplexen Infrastrukturen
  • Government und öffentliche Einrichtungen mit strengen Nachweis-Anforderungen
  • Unternehmen mit dedizierten IT-Teams und langfristigem Implementierungs-Budget

Preis: 3.500 € pro Monat

SAP ERP Suite – EAM: Integration in die SAP-Landschaft

SAP PM (Plant Maintenance) und die erweiterten EAM-Funktionen der SAP ERP Suite bilden einen nativen Bestandteil der SAP-Umgebung – eine naheliegende Wahl für bestehende SAP-Kunden. Die größte Stärke liegt in der nahtlosen Integration mit anderen SAP-Modulen: Finanzbuchhaltung (FI), Controlling (CO), Materialwirtschaft (MM) und HR arbeiten auf einheitlicher Datenbasis. Wartungskosten fließen automatisch ins Controlling, Materialentnahmen aktualisieren Lagerbestände in Echtzeit.

SAP EAM

Kernfunktionen:

  • Native SAP-Integration: Vollständige Datenkonsistenz mit FI, CO, MM, HR und anderen SAP-Modulen ohne externe Schnittstellen
  • Equipment-Hierarchien: Detaillierte technische Strukturen mit Wartungsplänen, Stücklisten und Dokumentation
  • Wartungsplanung: Zeit-, leistungs- und zustandsbasierte Wartungsstrategien direkt in SAP PM
  • Kostencontrolling: Transparente Zuordnung von Wartungskosten zu Kostenstellen, Aufträgen und Profit-Centern
  • Compliance-Management: GxP-konforme Dokumentation für Pharma, MPBetreibV für Medizintechnik
  • SAP BW Integration: Umfassendes Reporting und Analytics mit direktem Zugriff auf Data Warehouse

Stärken:

  • Geeignet für bestehende SAP-Kunden – keine zusätzlichen Schnittstellen nötig
  • Starke Compliance-Features für regulierte Branchen
  • Bewährt in großen Produktionsumgebungen

Einschränkungen:

  • Komplexe Benutzeroberfläche (SAP GUI) – hoher Schulungsaufwand für Wartungsteams
  • Geringere mobile Nutzbarkeit – Techniker benötigen oft Workarounds oder Zusatzlösungen
  • Hoher Customizing-Aufwand erfordert spezialisierte SAP-Berater
  • Implementierung dauert oft länger bei komplexen Anforderungen

Ideal für:

  • Große SAP-Bestandskunden mit etablierter SAP-Landschaft
  • Produzierende Unternehmen mit komplexen Kostenstrukturen
  • Unternehmen mit dedizierten SAP-Teams und IT-Ressourcen

Preis: auf Anfrage

MaintainX: Mobile-First CMMS für kleine bis mittlere Teams

MaintainX ist eine benutzerfreundliche CMMS-Lösung mit Fokus auf schnelle Implementierung und intuitive Mobile-Nutzung – ideal für kleine bis mittlere Teams ohne komplexe ERP-Landschaften. Die einfache Bedienung ermöglicht produktive Nutzung innerhalb kurzer Zeit. Die mobile App bietet unkomplizierte Auftragsabwicklung direkt vor Ort mit QR-Code-Scanning und Offline-Funktionalität.

MaintainX

Kernfunktionen:

  • Intuitive Work Order Management: Schnelle Erstellung, Zuweisung und Tracking von Arbeitsaufträgen mit minimalen Klicks
  • Mobile-First App: iOS/Android-App mit Offline-Modus, Foto-Upload, digitalen Checklisten und QR-Code-Asset-Tracking
  • Basic Preventive Maintenance: Zeitbasierte Wartungspläne mit automatischer Arbeitsauftragserstellung
  • Parts Inventory: Einfache Ersatzteil-Verwaltung mit Bestandsüberwachung und Verbrauchstracking
  • Team Communication: In-App-Messaging und Kommentarfunktion für direkten Austausch zwischen Technikern
  • Basic Reporting: Vorkonfigurierte Reports zu Work Order Completion, MTTR und Asset-Downtime

Stärken:

  • Schnelle Implementierung 
  • Kostenlose Basisversion – risikofreier Einstieg möglich
  • Hohe Techniker-Akzeptanz durch Mobile-First-Design

Einschränkungen:

  • Begrenzte EAM-Funktionalität – kein tiefes Asset Lifecycle Management
  • Eingeschränkte Anpassungsmöglichkeiten – wenig Customizing in niedrigeren Tiers
  • Keine SAP-Integration – Medienbrüche für SAP-Nutzer
  • Premium-Features teuer (65 $ pro User/Monat) – Kosten steigen schnell bei wachsenden Teams

Ideal für:

  • Kleine Teams (5–50 Mitarbeiter) ohne ERP-System
  • Facility Management und Property Management
  • Food & Beverage-Betriebe mit einfachen Wartungsanforderungen

Preis: Kostenlose Basis-Version; ab 20 $ pro Nutzer und Monat

IFS Ultimo: EHS-integriertes Asset Management

IFS EAM (Teil von IFS Cloud) differenziert sich durch tiefe Integration von Environment, Health & Safety (EHS) in das Asset Management – eine spezialisierte Lösung für regulierte Branchen mit strengen Nachweis-Anforderungen. Die Software verbindet klassische EAM-Funktionen mit umfassendem Risikomanagement, Gefährdungsbeurteilungen und Arbeitsschutz-Dokumentation.

IFS Ultimo Software

Kernfunktionen:

  • Integriertes EHS-Management: Permit-to-Work, Lockout/Tagout, Incident Management und Risk Assessments direkt in Wartungsworkflows
  • Asset Performance Management: Condition Monitoring, Reliability-Centered Maintenance (RCM) und Failure Analysis
  • Compliance & Audit: Automatisierte Nachweise für GxP, REACH, ATEX mit revisionssicheren Audit-Trails
  • Supply Chain Integration: Procurement, Supplier Management und Warranty Tracking in einer Plattform

Stärken:

  • Gute EHS-Integration – Safety und Maintenance in einer Plattform
  • Starke Präsenz in Europa, besonders DACH-Region und Nordics
  • Branchenspezifische Lösungen für Aerospace, Defense, Energy
  • Ausgereiftes Compliance-Management für regulierte Industrien

Einschränkungen:

  • Höhere Komplexität durch erweiterten EHS-Funktionsumfang
  • Unternehmen ohne ausgeprägte Safety-Anforderungen zahlen für ungenutzten Funktionsumfang
  • Implementierung erfordert spezialisiertes Know-how in Asset Management und EHS

Preis: auf Anfrage

UpKeep: Cloud-Native Asset Operations Platform

UpKeep ist eine cloud-native Asset Operations Platform mit Fokus auf schnelle Implementierung und moderne Benutzeroberfläche – eine weitere US-Lösung im wachsenden EAM-Markt. Die Stärken liegen in unkomplizierter Inbetriebnahme: Unternehmen sind innerhalb weniger Tage produktiv, die intuitive Mobile App ermöglicht effiziente Auftragsabwicklung vor Ort.

UpKeep

Kernfunktionen:

  • Work Order Management: Schnelle Erstellung, Zuweisung und Tracking mit anpassbaren Status-Workflows
  • Mobile App (iOS/Android): Offline-fähige App mit Barcode-Scanning, Foto-Upload und digitalen Checklisten
  • Preventive Maintenance: Zeit- und meter-basierte Wartungspläne mit automatischer Auftragsgenerierung
  • Asset Management: Asset-Register mit Hierarchien, Work History und Performance-Tracking
  • IoT-Integration: Anbindung von Sensoren für Condition-Based Maintenance (Enterprise-Tier)
  • Business Intelligence: Vorkonfigurierte Dashboards zu Uptime, MTTR, Kosten und Techniker-Auslastung

Stärken:

  • Schnelle Implementierung (1–2 Wochen typisch)
  • Cloud-Native – keine IT-Infrastruktur erforderlich
  • Gute Integrationen mit Standard-Business-Tools

Einschränkungen:

  • Begrenzte Funktionstiefe für komplexe Asset-Hierarchien und Genehmigungsprozesse
  • Keine native SAP-Integration – Medienbrüche für SAP-Umgebungen
  • Schwächere Präsenz in Europa – begrenzter Support und Lokalisierung
  • Premium-Features teuer (65 $ pro User/Monat) – TCO steigt bei wachsenden Teams

Ideal für:

  • US-basierte KMU (50–250 Mitarbeiter) ohne ERP-System
  • Multi-Site-Betriebe mit verteilten Asset-Portfolios (Retail, Hospitality)
  • Unternehmen mit Cloud-First-Strategie ohne On-Premise-Präferenz

Preis: ab 20 $ pro Monat und Nutzer

ServiceNow EAM: Enterprise Asset Management auf der Now Platform

ServiceNow Enterprise Asset Management (EAM) ist eine umfassende Asset-Management-Lösung innerhalb der ServiceNow Platform – ideal für Unternehmen, die bereits ServiceNow für ITSM, ITOM oder andere Workflows nutzen. Die größte Stärke liegt in der nahtlosen Integration mit allen ServiceNow-Modulen: Asset-Daten fließen automatisch zwischen IT Service Management, HR, Field Service und Finance ohne separate Schnittstellen.

ServiceNow EAM Software

Kernfunktionen:

  • Unified Platform Integration: Nahtlose Anbindung an ITSM, ITOM, HR, Finance auf einer Plattform – keine externen Schnittstellen nötig
  • Full Lifecycle Automation: Prescriptive Workflows für Acquisition, Onboarding, Maintenance, Refresh, Disposal mit Low-Code-Anpassung
  • Risk Scoring & Heatmaps: AI-gestützte Risikobewertung mit farbcodierten Heatmaps für proaktives Asset Management
  • Mobile Asset Management: iOS/Android-App mit Offline-Funktionalität, Barcode/QR-Scanning und Asset-Tracking
  • IoT & Predictive Maintenance: Integration mit Connected Assets für Condition-Based Maintenance und Failure Prediction
  • Multi-Asset-Type Support: Verwaltung von IT, OT, Medical, Facility Assets in tailored Workspaces (Enterprise, Medical, OT Asset Workspaces)

Stärken:

  • Perfekt für bestehende ServiceNow-Kunden – Leverage existing Platform und User-Familiarity
  • Umfassendste Integration zwischen IT und OT Asset Management
  • Starke AI-Automatisierung (ServiceNow AI Platform)
  • Unified Data Model eliminiert Silos zwischen Departments

Einschränkungen:

  • Überdimensioniert für Unternehmen ohne ServiceNow-Ökosystem
  • Fokus auf IT/OT-Assets – weniger spezialisiert für klassische Produktionsinstandhaltung

Preis: Nur auf Anfrage

Vorteile einer Enterprise Asset Management Software

Die Investition in Enterprise Asset Management Software zahlt sich durch messbare Verbesserungen in drei Bereichen aus: operative Effizienz, finanzielle Performance und strategische Entscheidungsfähigkeit

Operative Effizienz – messbar weniger Ausfallzeiten

Produzierende Unternehmen erleben durchschnittlich 25 ungeplante Stillstände pro Monat mit 27 Stunden Ausfallzeit – Kosten, die in kritischen Branchen bis zu 2 Millionen Euro pro Stunde erreichen können. EAM-Software reduziert diese Ausfallzeiten durch:

  • Automatisierte Wartungsplanung: Zeit-, nutzungs- oder zustandsbasierte präventive Instandhaltung verhindert ungeplante Stillstände
  • Mobile Unterstützung: Techniker erfassen Befunde vor Ort, administrative Aufgaben entfallen
  • Frühwarnsystem: Echtzeit-Benachrichtigungen bei fälligen Inspektionen oder Abweichungen

Ergebnis: Bis zu 32 % weniger ungeplante Stillstände, 14 % höhere Produktivität der Wartungsteams.

TPM mit dem osapiens HUB for Maintenance

Finanzielle Vorteile – versteckte Kosten sichtbar machen

Enterprise Asset Management Software macht tatsächliche Kosten pro Asset transparent: Arbeitszeiten, Materialverbräuche, externe Dienstleistungen und Ausfallkosten werden direkt am Arbeitsauftrag erfasst. Diese Transparenz identifiziert Kostentreiber und Einsparpotenziale:

  • Kostentransparenz: Vollständige TCO-Sicht auf jeden Asset
  • Optimierte Lagerbestände: Bedarfsprognosen und automatisierte Bestellvorschläge senken Kapitalbindung
  • Verlängerte Asset-Lebensdauer: Systematische Wartung zahlt sich über den gesamten Lebenszyklus aus

Strategische Vorteile – datenbasierte Entscheidungen treffen

Moderne EAM-Software visualisiert zentrale KPIs wie Anlagenverfügbarkeit, MTBF, MTTR und Wartungskosten in Echtzeit-Dashboards. Diese Transparenz ermöglicht fundierte Entscheidungen:

  • Performance-Vergleiche: Welche Assets sollten modernisiert werden? Wo lohnt sich prädiktive Wartung?
  • Multi-Site-Transparenz: Performance-Entwicklung über verschiedene Standorte hinweg
  •  Compliance-Sicherheit: Automatische revisionssichere Nachweise, zentrale Dokumentenarchivierung für stressfreie Audits

Ergebnis: Vollständige Audit-Trails, Echtzeit-Transparenz über Asset-Performance, flexible Skalierung ohne Systemwechsel.

Auftragsdetails Ansicht im osapiens HUB for Maintenance

Fazit: Die beste Enterprise Asset Management Software für Ihre Anforderungen

Die beste Enterprise Asset Management Software gibt es nicht – die richtige Wahl hängt von Ihren spezifischen Anforderungen, Ihrer bestehenden Systemlandschaft und Ihren strategischen Zielen ab. Drei Faktoren entscheiden über den langfristigen Erfolg: nahtlose Integration in Ihre ERP-Software (besonders SAP), Skalierbarkeit vom aktuellen Stand bis zu zukünftigen Anforderungen und Benutzerfreundlichkeit, die hohe Akzeptanz in Ihren Wartungsteams gewährleistet. Unternehmen, die diese Kriterien bei der Auswahl priorisieren, realisieren messbare Vorteile – von reduzierten Ausfallzeiten über optimierte Kosten bis zu verlängerter Asset-Lebensdauer.

Der osapiens HUB for Maintenance kombiniert diese Erfolgsfaktoren:

  • SAP-zertifizierte Integration: Echtzeit-Synchronisation ohne Medienbrüche
  • Mobile-First-Design: Höchste Techniker-Akzeptanz durch intuitive App mit Offline-Funktionalität
  • Transparente Skalierung: Vom Freemium-Einstieg (0 €) bis Enterprise – eine Plattform für alle Anforderungsstufen
  • Bewährt: Von kleinen Teams bis zu globalen Organisationen wie Coca-Cola (1.500+ User, 35 Werke)

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Unsere Empfehlung: Testen Sie EAM-Lösungen in der Praxis. Beziehen Sie Ihr Instandhaltungsteam in die Evaluation ein und prüfen Sie die Integration mit Ihren bestehenden Systemen. Die Investition in EAM-Software zahlt sich durch reduzierte Ausfallzeiten, transparente Kostenstrukturen und datenbasierte Entscheidungen schnell aus. 

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FAQ

Was ist eine EAM-Software?

EAM-Software (Enterprise Asset Management Software) ist eine umfassende Lösung zur Verwaltung physischer Vermögenswerte über ihren gesamten Lebenszyklus – von Beschaffung über Betrieb und Wartung bis zur Stilllegung. Sie integriert Instandhaltungsmanagement mit Asset-Performance-Analysen, Finanzplanung und strategischen Entscheidungen und bietet damit mehr Funktionstiefe als reine CMMS-Lösungen.

Was ist Enterprise Asset Management?

Enterprise Asset Management bezeichnet die systematische, ganzheitliche Verwaltung aller physischen Anlagen eines Unternehmens. Der Ansatz kombiniert operative Instandhaltung mit strategischer Asset-Planung und Finanzmanagement, um Anlagenverfügbarkeit zu maximieren, Kosten zu optimieren und die Lebensdauer von Vermögenswerten zu verlängern – unterstützt durch spezialisierte EAM-Software.

Was sind EAM Tools?

EAM Tools sind Softwareanwendungen und Module innerhalb von Enterprise Asset Management Systemen, die spezifische Funktionen abdecken: Asset-Register, Wartungsplanung, mobile Auftragsabwicklung, Ersatzteilmanagement, IoT-Integration oder Reporting. Moderne EAM-Software integriert diese Tools in einer zentralen Plattform für durchgängige Prozesse und konsistente Daten über alle Verwaltungsebenen hinweg.

Was ist die beste Enterprise Asset Management Software?

Die „beste“ Enterprise Asset Management Software hängt von Ihren spezifischen Anforderungen ab. Für SAP-Umgebungen bietet der osapiens HUB optimale Kombination aus zertifizierter Integration, moderner Benutzeroberfläche und Skalierbarkeit. IBM Maximo eignet sich für hochkomplexe Infrastrukturen, während MaintainX oder UpKeep schnellen Einstieg für KMU ermöglichen. Entscheidend sind Integration, Benutzerfreundlichkeit und Skalierbarkeit für Ihre Situation.

Worin besteht der Unterschied zwischen ERP- und EAM-Systemen?

ERP-Systeme (Enterprise Resource Planning) verwalten alle Unternehmensressourcen – Finanzen, Personal, Einkauf, Vertrieb – in einer integrierten Lösung. EAM-Systeme spezialisieren sich auf physische Assets und deren Lebenszyklus mit tieferen Funktionen für Wartungsmanagement, Asset-Performance und Instandhaltungsstrategien. Moderne EAM-Software wie der osapiens HUB integriert sich nahtlos in ERP-Systeme wie SAP für durchgängige Prozesse.

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