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Ladesäulen Wartung: So halten Sie Ihre Ladeinfrastruktur zuverlässig am Netz

Tobias Schlereth, osapiens Expert | 22. Januar 2026 | Lesezeit 11 min.

Viele Ladesäulenbetreiber sind rasant gewachsen – von 200 auf 2.000 Ladepunkte. Die Systeme für Wartung, Entstörung und Dokumentation sind jedoch nicht mitgewachsen. Das Problem: Backend-Systeme erkennen Störungen zwar zuverlässig, stoßen aber an ihre Grenzen, sobald ein Techniker vor Ort benötigt wird. Mit der richtigen Instandhaltungssoftware lösen Sie diese Herausforderungen unkompliziert und rechtssicher.

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Eine strukturierte Ladesäulen Wartung ist der Schlüssel zu maximaler Anlagenverfügbarkeit, Kundenzufriedenheit und langfristiger Wirtschaftlichkeit Ihrer Ladelösungen. Professionelles Asset Management verhindert kostspielige Ausfälle, erfüllt alle regulatorischen Anforderungen und sichert den reibungslosen Betrieb Ihrer gesamten Ladeinfrastruktur.

Das Thema kurz und kompakt

  • Verfügbarkeit von Ladesäulen sichern: Eine professionelle Wartung von Ladesäulen verhindert kostspielige Ausfälle und garantiert die Betriebsbereitschaft Ihrer Ladeinfrastruktur rund um die Uhr.
  • Compliance gewährleisten: Regelmäßige Inspektionen und eichrechtliche Prüfungen gemäß DIN VDE 0105-100 und DGUV V3 schützen vor Haftungsrisiken. Lückenlose Dokumentation ist dabei entscheidend – im Extremfall müssen Sie nachweisen können, dass alle Wartungspflichten erfüllt wurden.
  • Herausforderungen der Ladesäulen Wartung: Backend-Systeme erkennen Störungen meist zuverlässig. Kritisch wird es, sobald Techniker vor Ort koordiniert werden müssen. Gleichzeitig arbeiten viele Betreiber noch mit Excel-Listen und Medienbrüchen statt durchgängiger, softwaregestützter Prozesse.
  • Digital optimieren mit osapiens HUB for Maintenance: Techniker klicken sich schnell durch strukturierte Checklisten – die Dokumentationspflicht ist quasi automatisch erledigt, ohne parallel mitschreiben zu müssen. Das System verbindet Ihr Backend mit modernem Wartungsmanagement für zentrale Verwaltung, präventive Planung und rechtssichere mobile Dokumentation.

Warum ist professionelle Ladesäulen Wartung notwendig?

Ladesäulen Wartung ist weit mehr als technische Notwendigkeit – sie bildet die Basis für wirtschaftlichen Betrieb. Jede Stunde Stillstand bedeutet Umsatzverlust und frustrierte Kunden, die auf funktionierende Lademöglichkeiten angewiesen sind.

Energieversorger und Stadtwerke stehen dabei vor besonderen Herausforderungen: Ihre Ladesäulen sind über ein großes Gebiet verteilt, unterliegen strengen Vorschriften und müssen rund um die Uhr verfügbar sein. Ohne strukturierte Instandhaltung drohen nicht nur technische Ausfälle, sondern auch rechtliche Konsequenzen bei Nichteinhaltung der Prüfpflichten gemäß DIN VDE 0105-100 und DGUV V3.

Der größte Mehrwert professioneller Wartungssoftware liegt dabei nicht nur in der Verlängerung der Anlagenlebensdauer. Gerade die weit verbreiteten AC-Ladesäulen sind technisch robuster als oft angenommen – mit wenigen mechanischen Verschleißteilen, die durch klassische Wartung beeinflusst werden können.

Was Betreiber wirklich brauchen, ist Transparenz über ihre gesamte Flotte. Wer hunderte oder tausende Ladesäulen an verschiedenen Standorten betreibt, steht vor einer anderen Herausforderung: Systematisch zu verstehen, welche Anlagen besonders störungsanfällig sind, welche Ersatzteile regelmäßig benötigt werden und ob bestimmte Hersteller oder Modelle auffällig häufig ausfallen.

Eine durchdachte Wartungslösung macht genau diese Zusammenhänge sichtbar. Sie erkennen Muster in Ihren Ausfallstatistiken, identifizieren wiederkehrende Fehlercodes und können gezielt gegensteuern – etwa durch angepasste Wartungsintervalle an kritischen Standorten oder strategische Ersatzteilbevorratung für bekannte Schwachstellen.

Diese datenbasierte Transparenz ermöglicht bessere operative Entscheidungen – von der Bewertung verschiedener Lieferanten bis zur optimierten Tourenplanung Ihrer Serviceteams. Präventive Wartung erkennt Probleme, bevor sie zu kostspieligen Störungen werden, und schützt so Ihre Wirtschaftlichkeit. Bei DC-Schnellladern mit höherer thermischer und mechanischer Belastung spielt zusätzlich die klassische präventive Instandhaltung eine wichtigere Rolle.

Elektroauto lädt an einer Ladesäule.

Welche Wartungsaufgaben fallen bei Ladeinfrastruktur an?

Die Wartung von Ladeinfrastruktur umfasst verschiedene Aufgabenbereiche, die alle ineinandergreifen müssen. Betreiber von Ladesäulen jonglieren täglich zwischen technischen Inspektionen, Entstörung und behördlichen Anforderungen – eine Herausforderung, die ein strukturiertes Workforce Management erfordert.

Aufgaben bei der Ladesäulen Wartung

Hardware-Wartung und technische Inspektionen

Die physische Inspektion Ihrer Ladesäulen bildet das Fundament der Wartung. Techniker prüfen regelmäßig alle Komponenten auf Verschleiß, Beschädigungen und ordnungsgemäße Funktion. Diese Arbeiten sind nicht nur technisch notwendig, sondern auch gesetzlich vorgeschrieben.

Was umfasst die Hardware-Wartung von Ladesäulen?

  • Sichtprüfung von Gehäuse, Ladekabel und Steckverbindungen auf mechanische Schäden
  • Kontrolle der Fehlerstrom-Schutzschalter und Sicherheitseinrichtungen zum Schutz vor Gefahr
  • Prüfung der Ladepunkte (AC und DC) auf korrekte Funktion und Ladegeschwindigkeit
  • Inspektion der Betriebsmittel gemäß DIN VDE 0105-100 und weiteren relevanten Normen
  • Reinigung und Wartung von Displays, Kartenlesern und Bedieneinheiten für optimale Nutzererfahrung

Entstörung und Fehlerbehebung

Wenn eine Ladesäule ausfällt, beginnt die eigentliche Herausforderung: die schnelle Koordination und Entsendung qualifizierter Techniker. Backend-Systeme erkennen zwar Störungen zuverlässig und können oft Ferndiagnosen durchführen oder Neustarts anstoßen – doch sobald ein Einsatz vor Ort erforderlich ist, braucht es mehr als nur Monitoring.

Typische Entstörungsaufgaben umfassen:

  • Fehlerdiagnose vor Ort bei Kommunikationsproblemen, Ladestörungen oder Displayausfällen
  • Austausch defekter Komponenten wie Steckverbindungen, Sicherungen oder Elektronikmodule
  • Behebung von Vandalismus-Schäden und mechanischen Beschädigungen
  • Prüfung nach Reparatur zur Sicherstellung der ordnungsgemäßen Funktion
  • Lückenlose Dokumentation aller durchgeführten Maßnahmen für Compliance und Nachvollziehbarkeit

Die Herausforderung liegt dabei weniger in der Störungserkennung selbst, sondern in der effizienten Disposition, Priorisierung und mobilen Dokumentation der Einsätze – besonders bei geografisch verteilter Ladeinfrastruktur mit hunderten Ladepunkten.

Eichrechtliche Prüfungen und Compliance

Die Ladesäulenverordnung der Bundesnetzagentur und das Eichrecht stellen strenge Anforderungen an Betreiber von Ladeinfrastruktur. Ladesäulen mit Bezahlfunktion müssen geeichte Messeinrichtungen haben, die regelmäßig geprüft werden. Diese Vorschriften dienen dem Schutz der Verbraucher und stellen eine transparente Abrechnung der Ladevorgänge sicher.

Welche eichrechtlichen Prüfungen sind Pflicht?

  • Eichung der Energiemessgeräte gemäß Mess- und Eichgesetz bei der Installation
  • Jährliche Prüfung der eichrechtlichen Konformität durch zugelassene Prüforganisationen
  • Lückenlose Dokumentation aller Prüfergebnisse, Zertifikate und Mess-Protokolle
  • Einhaltung der Anforderungen aus DIN VDE 0105-100, DGUV V3 und weiteren Normen

Versäumnisse können zu hohen Bußgeldern und im schlimmsten Fall zum Betriebsverbot führen. Eine systematische Fristenverwaltung ist daher für jeden Betreiber von Ladeinfrastruktur erforderlich.

Welche Herausforderungen treten bei der Wartung von Ladesäulen auf?

Betreiber von Ladeinfrastruktur sehen sich mit spezifischen Herausforderungen konfrontiert, die über die klassische Anlagenwartung hinausgehen. Die geografische Verteilung der Ladestationen, komplexe regulatorische Anforderungen und die hohen Erwartungen der Nutzer an ständige Verfügbarkeit erfordern ein durchdachtes Wartungsmanagement.

Herausforderung Auswirkung Lösungsansatz
Geografisch verteilte Anlagen Hoher Koordinationsaufwand, ineffiziente Tourenplanung, lange Anfahrtswege für Service-Techniker Zentrale Verwaltung mit mobilem Zugriff für Techniker vor Ort
Komplexe Prüffristen Versäumte Termine führen zu Compliance-Risiken und möglichen Bußgeldern Automatische Fristenverwaltung mit Erinnerungen an DIN VDE 0105-100 und DGUV V3 Prüfungen
Unvorhersehbare Störungen Lange Ausfallzeiten reduzieren Verfügbarkeit und führen zu Kundenbeschwerden Effizientes Ticketing-System mit Priorisierung kritischer Probleme
Ersatzteilmanagement Verzögerte Reparaturen bei fehlenden Teilen verlängern Stillstandzeiten Digitales Lagermanagement mit Echtzeit-Bestandsübersicht
Fehlende Dokumentation Keine Nachvollziehbarkeit von Wartungsarbeiten, rechtliche Risiken bei Prüfungen Mobile Dokumentation mit Prüfprotokoll direkt vor Ort

Experten-Tipp von osapiens

Besonders kritisch: Viele Unternehmen arbeiten noch mit Excel-Listen oder verstreuten Systemen, die keine einheitliche Planung der Workforce ermöglichen. Das führt zu Ineffizienzen im Betrieb und erschwert die Einhaltung gesetzlicher Vorschriften für E-Ladestationen.
Tobias Schlereth, osapiens Experte

Wie funktioniert digitales Wartungsmanagement für Ladeinfrastruktur mit dem osapiens HUB?

Moderne Wartungssoftware bringt Ordnung in die Komplexität der Ladesäulen-Instandhaltung. osapiens HUB for Maintenance deckt speziell für Energieversorger und Betreiber kritischer Infrastruktur alle Anforderungen ab – von der präventiven Wartung bis zur effizienten Störungsbearbeitung Ihrer E-Ladestationen.

Wartungsmanagement von Ladesäulen mit dem osapiens HUB for Maintenance

Zentrale Verwaltung aller E-Ladestationen

Behalten Sie den Überblick über Ihre gesamte Ladeinfrastruktur an einem Ort. Das System erfasst alle relevanten Anlagendaten und ermöglicht eine strukturierte Verwaltung auch bei geografisch verteilten Ladestationen über verschiedene Standorte hinweg.

Im osapiens HUB bedeutet das konkret:

  • Standorte, technische Spezifikationen und Seriennummern aller Ladesäulen zentral verwalten
  • Wartungshistorie mit allen durchgeführten Arbeiten, Befunden und Prüfprotokollen einsehen
  • Aktuelle Software-Versionen und Update-Status jeder E-Ladestation nachverfolgen
  • Verknüpfung mit GIS-Systemen für geografische Übersicht Ihrer Ladeinfrastruktur

Die Integration in bestehende Systeme wie SAP for Utilities oder andere Backend-Lösungen erfolgt nahtlos über zertifizierte Schnittstellen. So vermeiden Sie Medienbrüche und stellen sicher, dass alle Daten konsistent bleiben – von der Planung bis zur Abrechnung der Wartungsarbeiten.

Präventive Wartungspläne für maximale Verfügbarkeit

Statt reaktiv auf Störungen zu reagieren, planen Sie Wartungsarbeiten proaktiv. Das System erstellt automatisch Wartungsaufträge basierend auf verschiedenen Kriterien und stellt sicher, dass keine Prüfung übersehen wird.

Die Wartungsplanung orientiert sich dabei an:

  • Zeitbasierten Intervallen (z.B. vierteljährliche Inspektion gemäß DIN VDE 0105-100)
  • Betriebsstunden und Ladezyklenzählern für belastungsabhängige Wartung
  • Gesetzlichen Prüffristen und Compliance-Anforderungen wie DGUV V3
  • Herstellervorgaben für spezifische Komponenten und Ladeeinrichtungen

Techniker erhalten ihre Aufträge automatisch zugeteilt und können Routen optimal planen. Das reduziert Fahrzeiten und erhöht die Anzahl der Wartungen pro Tag – besonders wichtig bei geografisch verteilter Ladeinfrastruktur mit vielen Ladestationen.

 

Effiziente Störungsbearbeitung und Ticketing

Wenn eine Ladesäule ausfällt, zählt jede Minute. Lange Ausfallzeiten frustrieren Nutzer von Elektroautos und gefährden die Wirtschaftlichkeit Ihrer Ladeinfrastruktur. 

Das integrierte Ticketing-System des osapiens HUB ermöglicht schnelle Reaktion auf alle Störungen:

  • Schnelle Erfassung von Störungsmeldungen durch Nutzer, automatische Systeme oder Backend-Monitoring
  • Priorisierung nach Dringlichkeit und Auswirkung auf den Betrieb Ihrer Ladestationen
  • Zuweisung an verfügbare Techniker basierend auf Qualifikation, Standort und aktueller Auslastung
  • Echtzeit-Statusupdates für alle Beteiligten – vom Service-Team bis zum Management
  • Eskalationsprozesse bei kritischen Störungen zur Sicherstellung schneller Hilfe

Die mobile App ermöglicht Technikern die Bearbeitung direkt vor Ort – auch offline. Alle Informationen werden synchronisiert, sobald wieder Netzverbindung besteht. So bleibt die Dokumentation lückenlos, auch bei Arbeiten an abgelegenen E-Ladestationen.

Ersatzteilmanagement für schnelle Reparaturen

Nichts ist frustrierender als ein Techniker vor Ort, der auf ein fehlendes Ersatzteil wartet. Jede Verzögerung verlängert die Ausfallzeit Ihrer Ladesäulen und kostet Umsatz

Das integrierte Lagermanagement sorgt für Transparenz und beschleunigt Reparaturen:

  • Übersicht über alle Ersatzteile für Ladesäulen an verschiedenen Standorten in Echtzeit
  • Automatische Bestandswarnungen bei Unterschreitung von Mindestmengen kritischer Komponenten
  • Verknüpfung von Ersatzteilen mit spezifischen Ladesäulenmodellen und Wallboxen
  • Mobile Entnahme und Rückbuchung direkt durch Techniker vor Ort
  • Nachverfolgung des Materialverbrauchs je Auftrag für bessere Planung

Das reduziert Stillstandzeiten Ihrer E-Ladestationen und optimiert Ihre Lagerhaltungskosten durch datenbasierte Bestellungen. So haben Ihre Service-Teams immer die richtigen Teile zur Verfügung.

Fazit: Professionelle Ladesäulen Wartung macht Ihre Ladeinfrastruktur zukunftssicher

Die Wartung von Ladesäulen ist komplex, aber mit der richtigen Strategie und digitaler Unterstützung beherrschbar. Energieversorger und Betreiber, die auf strukturiertes Wartungsmanagement setzen, profitieren von höherer Anlagenverfügbarkeit, zufriedeneren Kunden und reduzierten Betriebskosten.

Drei Erfolgsfaktoren sind entscheidend: 

  • Eine präventive Wartungsstrategie, die Probleme erkennt, bevor sie zu Ausfällen führen. 
  • Die lückenlose Einhaltung aller gesetzlichen Prüfpflichten gemäß DIN VDE 0105-100, DGUV V3 und weiterer Normen. 
  • Eine zentrale digitale Plattform, die alle Prozesse von der Planung über die mobile Ausführung bis zur rechtssicheren Dokumentation abdeckt.

Mit dem osapiens HUB for Maintenance erhalten Sie eine Komplettlösung, die speziell auf die Bedürfnisse von Energieversorgern und Infrastrukturbetreibern zugeschnitten ist. Hardware-Inspektionen, Software-Update-Management, Störungsbearbeitung und Ersatzteillogistik – alle Prozesse laufen zentral in einem System zusammen. So behalten Sie jederzeit den Überblick über Ihre gesamte Ladeinfrastruktur, egal ob Sie 20 oder 200 Ladepunkte betreiben.

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Roger Büchler, Head of SAP CRM/CX & SAP for Utilities
★ ★ ★ ★ ★ewz
Die Unterstützung von osapiens bei der Umsetzung unserer Digitalisierungsprojekte in den Bereichen Zählerablesung, Zählertausch und Smart Meter Rollout war für uns sehr vorteilhaft. Das Team hat ein tiefes Verständnis für diese komplexen Prozesse bewiesen, was zum Erfolg unserer Projekte geführt hat. Dank der Entwicklungen von osapiens waren wir in der Lage, Prozesse zu automatisieren und zu optimieren.

Die Investition in professionelle Wartungsprozesse zahlt sich schnell aus – durch weniger Störungen, längere Lebensdauer Ihrer Anlagen und die Sicherheit, alle Compliance-Anforderungen zu erfüllen. Moderne Ladelösungen erfordern moderne Instandhaltung.

Vereinbaren Sie jetzt eine Demo und erfahren Sie, wie osapiens HUB Ihr Wartungsmanagement für Ladeinfrastruktur optimiert.

FAQ

Wie oft müssen Ladesäulen gewartet werden?

Die Wartungsintervalle richten sich nach Hersteller, Nutzungsintensität, Standort und einer Gefährdungsbeurteilung. Für öffentlich zugängliche Ladesäulen wird in der Praxis typischerweise eine jährliche wiederkehrende Prüfung empfohlen – inklusive Sichtprüfung, Funktions- und Sicherheitsmessungen. Hochfrequentierte DC-Schnelllader können kürzere Intervalle erfordern.

Wie oft muss eine Ladestation geprüft werden?

Mindestens jährlich elektrische Sicherheitsprüfung durch Elektrofachkraft. Eichrechtliche Prüfung der Messeinrichtungen ebenfalls jährlich. Bei gewerblicher Nutzung sind zusätzliche Prüfungen durch Sachverständige möglich. Genaue Intervalle ergeben sich aus DGUV V3 und Ladesäulenverordnung.

Wie oft müssen Ladesäulen geeicht werden?

Die Eichung der Messeinrichtungen in Ladesäulen ist initial bei der Installation erforderlich. Danach müssen die Messgeräte nicht wiederholt geeicht werden, solange sie nicht baulich verändert wurden. Allerdings sind jährliche Prüfungen der eichrechtlichen Konformität durch akkreditierte Stellen vorgeschrieben. Bei Austausch von Komponenten oder Software-Updates, die die Messung beeinflussen, kann eine Neueichung notwendig werden.

Welche Wartungsarbeiten sind für das Ladesystem erforderlich?

Zu den wichtigsten Wartungsarbeiten gehören:

  • Sichtprüfung auf Beschädigungen
  • Kontrolle der Fehlerstrom-Schutzschalter
  • Funktionsprüfung aller Ladepunkte
  • Reinigung von Steckverbindungen und Displays
  • Software-Updates sowie Überprüfung der Kommunikationsschnittstellen. 

Hardware-Komponenten wie Ladekabel, Stecker und Gehäuse müssen auf Verschleiß kontrolliert werden. Regelmäßige Inspektionen gemäß Normen und gesetzlichen Vorschriften sind Pflicht. Lückenlose Dokumentation aller Arbeiten sichert die Compliance ab.

Wer darf Ladesäulen warten?

Nur qualifizierte Elektrofachkräfte mit Zusatzausbildung für E-Mobilität. Erforderlich sind: Kenntnisse in Hochvolt-Technik, DIN VDE 0105-100 und Herstellerschulungen. Eichrechtliche Prüfungen dürfen nur durch akkreditierte Stellen oder Eichbehörden durchgeführt werden. Software-Updates je nach Hersteller durch zertifizierte Servicepartner oder geschultes Personal.

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