
Florian Bartholomäus, osapiens Expert | 29. Juli 2026 | Lesezeit 11 min.
SAP MRS läuft aus, SAP RSH schließt die Lücke nicht: Teamplanung, Qualifikationsabgleich und ein Migrationspfad fehlen. Der osapiens HUB schließt genau diese Lücke. SAP-zertifiziert und mobil ersetzt er RSH, ohne dass Sie SAP aufgeben, parallele Papierprozesse in Kauf nehmen oder bei jedem Update mit ungeplanten Entwicklerkosten rechnen müssen.




ENTERPRISE-READY
SAP Zertifizierung
ISO 27001
EU Hosting
Entra ID & Okta
Multi-Entity
Inhaltsverzeichnis
- Das Thema kurz und kompakt
- Was ist SAP RSH, und warum reicht es für Instandhaltungsleiter nicht aus?
- Die 5 besten SAP-RSH-Alternativen im Vergleich
- Experten-Tipp von osapiens
- Worauf Instandhaltungsleiter beim CMMS-Wechsel in SAP-Umgebungen achten sollten
- SAP RSH Alternative: Darum ist osapiens HUB die richtige Lösung
- FAQ
Viele Instandhaltungsleiter in SAP-geprägten Unternehmen stehen gerade vor derselben Frage: SAP ECC läuft bis 2027 aus, SAP MRS fällt damit weg, und RSH als Nachfolger deckt längst nicht alle Anforderungen ab. Teameinplanung? Nicht vorgesehen. Qualifikationsabgleich auf Mitarbeiterebene? Aktuell nicht möglich. Mobile App für Techniker? Fehlt. Dazu kommt: RSH ist separat zu lizenzieren und nicht im S/4HANA-Basisumfang enthalten. Welche Lösung schafft es, SAP als System of Record zu behalten und trotzdem Ihre Techniker mobil und effizient zu managen?
Das Thema kurz und kompakt
-
SAP RSH ist kein vollständiger MRS-Ersatz: Teamplanung und Qualifikationsabgleich auf Mitarbeiterebene fehlen in der aktuellen Version.
-
RSH ist separat zu lizenzieren: Ein direkter Migrationspfad von MRS nach RSH existiert nicht, da sich Funktionalitäten und Scope zu stark unterscheiden.
-
SAP-Integration ist nicht gleich SAP-zertifiziert: Ein Connector, der direkt im ABAP-Stack läuft, bleibt nach SAP-Updates stabil. Eine API-Anbindung muss manuell nachgepflegt werden und kann ungeplante Entwicklerkosten verursachen.
-
Die Implementierungsgeschwindigkeit entscheidet mit: 1–3 Wochen standalone, 4–12 Wochen mit SAP-Integration. Das ist deutlich kürzer als klassische Enterprise-Plattformen ohne dediziertes IT-Projektteam.
-
Der osapiens HUB for Maintenance: SAP-zertifiziert, mobile-first und genau für Unternehmen gebaut, die RSH ablösen und SAP als System of Record behalten wollen.
Was ist SAP RSH, und warum reicht es für Instandhaltungsleiter nicht aus?
SAP RSH (S/4HANA Asset Management for Resource Scheduling) ist das SAP-native, Fiori-basierte Modul für Kapazitäts- und Ressourcenplanung in der internen Instandhaltung. Es sitzt direkt in SAP EAM und trat als strategischer Nachfolger von SAP MRS (Multi Resource Scheduling) auf, einem Add-on, das seit Mitte der 2000er Jahre für Einsatzplanung in der Instandhaltung genutzt wird und strategisch ausläuft.
SAP ECC-Kunden verlieren den MRS-Support spätestens 2027. RSH bietet eine Instandhaltungsplantafel mit Drag-and-Drop, Terminpläne für Revisionskampagnen und Kapazitätsauslastungs-Dashboards. Was es nicht bietet: Field-Service-Disposition, Qualifikationsabgleich auf Mitarbeiterebene, Teameinplanung und eine mobile App für Techniker im Feld.
Das Ergebnis: RSH beantwortet die Frage der Kapazitätsplanung im SAP EAM-Kern. Die operative Frage, wie Techniker täglich Aufträge erhalten, rückmelden und dokumentieren, bleibt offen.
Was eine echte SAP-RSH-Alternative für SAP-PM-Systemverantwortliche leisten muss
Wer RSH ablöst, stößt in der Praxis auf drei typische Lücken:
-
Die Techniker-App fehlt, sodass parallele Papierprozesse entstehen.
-
Der Qualifikationsabgleich findet nicht statt, sodass Aufträge manuell abgeglichen werden müssen.
-
Das Ersatzteilmanagement ist nicht integriert, sodass Fehlbestände Stillstände verlängern.
Drei Kaufauslöser prägen den Markt gerade: Der MRS-Auslauf 2027 zwingt zur Entscheidung. Die RSH-Lücken werden im Tagesgeschäft spürbar. Und die S/4HANA-Migration öffnet ein natürliches Projektfenster für eine CMMS-Einführung.
Was eine echte Alternative leisten muss: SAP-Daten weiter nutzen, also Stammdaten, Aufträge und Materialwirtschaft bleiben in SAP PM als System of Record. Gleichzeitig müssen Instandhaltungs-Workflows eigenständig und mobil abgebildet werden, ohne dass Techniker SAP-GUI-Kenntnisse benötigen. Die bidirektionale Synchronisation sorgt dafür, dass Rückmeldungen, Materialverbräuche und Zeitbestätigungen automatisch zurück nach SAP fließen.
Erleben Sie Instandhaltung ohne Medienbrüche
RSH schließt die Lücke nicht. Der osapiens HUB übernimmt genau den Teil, den RSH nicht kann: mobil, SAP-zertifiziert, ohne Datenbruch zwischen Feld und System.
Die 5 besten SAP-RSH-Alternativen im Vergleich
| Lösung | SAP-Integration | Standalone möglich | Mobile App | Implementierungszeit |
|---|---|---|---|---|
| osapiens HUB | SAP-zertifiziert (ABAP-Stack) | Ja | Ja | 4–12 Wochen (mit SAP) |
| MaintainX | SAP-zertifiziert (via Workato) | Ja | Ja | Enterprise-Rollout |
| remberg | API (REST/SAP BTP) | Ja | Ja | Auf Anfrage |
| IFS Ultimo | SAP-Connector nur für Ersatzteilmanagement | Ja | Ja | Enterprise-Rollout, auf Anfrage |
| eMaint (Fluke Reliability) | ERP-Integration vorhanden (auf Anfrage) | Ja | Ja | Enterprise-Rollout, auf Anfrage |
osapiens HUB: SAP-zertifiziertes CMMS mit Mobile-first-Planung
Der osapiens HUB ist das einzige CMMS in dieser Liste mit einem SAP-zertifizierten Connector, der direkt im ABAP-Stack läuft. Das bedeutet: kein Middleware-Risiko bei SAP-Updates, keine ungeplanten Entwicklerkosten durch manuelle Nachpflege nach jedem Release.
Passend für: Instandhaltungsleiter in SAP-geprägten Produktions-, Energie– und Serviceunternehmen, die MRS oder RSH ablösen und SAP als System of Record behalten.

Stärken:
-
SAP-zertifizierte Bidirektionalität: Stammdaten, Aufträge, Materialverbräuche und Rückmeldungen synchronisieren ohne Middleware direkt zwischen SAP PM und dem osapiens HUB.
-
Mobile-first für Techniker: digitale Checklisten, Auftragsabwicklung und lückenlose Dokumentation in einer App, online und offline.
-
Plantafel für manuelle und assistierte Disposition durch Techniker oder Disponenten.
-
Ersatzteilmanagement integriert: Bestände, Reservierungen und Lagerorte direkt im Auftrag.
-
Freemium-Einstiegund schnelle Implementierung: 1–3 Wochen standalone, 4–12 Wochen mit SAP-Integration.
-
Enterprise-Referenzen: Coca-Cola Nordamerika (35 Werke, 1.500 User), Nordex.
Einschränkungen:
-
Der osapiens HUB ergänzt SAP PM, er ersetzt es nicht. SAP bleibt System of Record für Stammdaten, Kostenstellen und Controlling.
Preise: Starter kostenlos bis 5 Nutzer; Essential ab 29 Euro/Nutzer/Monat; Premium ab 49 Euro/Nutzer/Monat; Enterprise auf Anfrage.
MaintainX: Enterprise-CMMS mit SAP-Anbindung via Middleware
MaintainX ist eine US-amerikanische CMMS-Plattform mit breitem Funktionsumfang und SAP Silver Partner-Status. Die SAP-Integration läuft über Workato als Integrationsmiddleware, was MaintainX formal SAP-zertifiziert macht, technisch aber eine Abhängigkeit von einer zusätzlichen Middleware-Schicht bedeutet.
Passend für: Enterprise-Kunden mit globalem Rollout-Bedarf, die bereits Workato oder die SAP Integration Suite im Stack betreiben.
Stärken:
-
SAP-zertifiziert (Silver Partner), kompatibel mit SAP S/4HANA, SAP ECC und gemischten ERP-Umgebungen.
-
Breites globales Kunden-Portfolio, ausgereifte Mobile App und Workflow-Management.
Einschränkungen:
-
Die SAP-Integration setzt einen aktiven MaintainX Enterprise-Plan sowie ein kostenpflichtiges SAP-Integrationspaket voraus, das separat bezahlt wird.
-
Die Integrationsschicht läuft über Workato, nicht direkt im ABAP-Stack. Das erhöht die Abhängigkeit von einer weiteren Middleware-Komponente.
-
Für KMU und Mittelstand in DACH kaum zugänglich: Preis und Komplexität sind auf globale Enterprise-Rollouts ausgelegt.
-
Fokus liegt auf dem US-Markt; DACH-Lokalisierung und lokaler Support sind begrenzt.
Preise: Basic kostenlos, Essenzial ab 20 US-Dollar/Nutzer/Monat, Premium ab 65 US-Dollar/Nutzer/Monat, Enterprise auf Anfrage.
remberg: Modernes CMMS mit bidirektionaler SAP-API-Anbindung
remberg ist ein deutsches CMMS mit starkem UX-Fokus und bidirektionaler Anbindung an SAP S/4HANA über REST-APIs und die SAP Business Technology Platform. Stammdaten, Aufträge und Prüfberichte synchronisieren bidirektional, ohne Doppelerfassung.
Passend für: Mittelständische Unternehmen, die schnell digitalisieren wollen und keine zertifizierte SAP-Tief-Integration voraussetzen.
Stärken:
-
Bidirektionale REST-API und SAP-BTP-Anbindung für konsistente Daten ohne Doppelerfassung.
-
Moderne UX, aktive Produktentwicklung, deutsches Team mit DACH-Markterfahrung.
Einschränkungen:
-
Keine SAP-Zertifizierung: Die API-Anbindung kann bei SAP-Updates Wartungsaufwand und ungeplante Entwicklerkosten verursachen.
-
Kein direkter ABAP-Stack-Connector. Für IT-affine Zielgruppen, die SAP-Zertifizierung als Auswahlkriterium Nummer eins setzen, ist das ein Ausschlussgrund.
Preise: Free als kostenloser Tarif, Essential ab 25 Euro/Nutzer/Monat, Premium ab 45 Euro/Nutzer/Monat, Enterprise auf Anfrage.
IFS Ultimo: Vollwertiges EAM statt reinem CMMS
IFS Ultimo ist ein niederländischer EAM-Anbieter mit vollständigem Asset-Lebenszyklus-Management und integrierten EHS-Modulen. Die Plattform ist auf Großunternehmen mit komplexen Anforderungen ausgelegt, mit besonderer Expertise in regulierten Branchen wie Healthcare.
Passend für: Großunternehmen mit EAM- und EHS-Compliance-Bedarf, weniger für die gezielte SAP-PM- oder RSH-Ablösung.
Stärken:
-
Vollständiger Asset-Lebenszyklus, integrierte EHS-Module
-
Etablierte Enterprise-Referenzen im regulierten Umfeld
Einschränkungen:
-
SAP-Connector beschränkt auf Ersatzteilmanagement, keine vollständige bidirektionale SAP-PM-Anbindung
-
Enterprise-only (100–2.000+ Nutzer), kein Freemium-Einstieg
-
Komplexes Onboarding
Preise: Auf Anfrage für Professional, Premium oder Enterprise Paket.
eMaint (Fluke Reliability): Enterprise-CMMS mit IoT-Schwerpunkt
eMaint gehört zur Fluke-Gruppe und bringt aus über drei Jahrzehnten CMMS-Erfahrung eine ausgereifte Enterprise-Plattform mit. Der Schwerpunkt liegt auf Condition Monitoring über Fluke-Sensorik und einer breiten Anbindung an bestehende ERP-Systeme.
Passend für: Enterprise-Unternehmen mit Fokus auf Condition Monitoring und IoT-Integration, ohne Anspruch an einen zertifizierten SAP-Connector.
Stärken:
-
Breite ERP-Anbindungen und IoT-Condition-Monitoring über Fluke-Sensorik
-
Langjährige Markterfahrung als etablierter Enterprise-Anbieter
-
Umfangreiche Auswertungs- und Reportingfunktionen
Einschränkungen:
-
Kein SAP-zertifizierter Connector, ERP-Integration statt nativer SAP-Anbindung
-
Komplexeres Setup mit längerer Einarbeitungszeit
-
Preise in USD, Wechselkursrisiko für DACH-Budgets
Preise: Professionell ab 85 US-Dollar/Nutzer/Monat, Enterprise auf Anfrage.
Experten-Tipp von osapiens
Das entscheidende Kriterium ist nicht, ob eine CMMS-Lösung SAP-Daten lesen kann, sondern ob sie schreiben kann, ohne bei jedem SAP-Update nachgepatcht werden zu müssen. SAP-Zertifizierung bedeutet konkret: Der Connector läuft im ABAP-Stack und bleibt nach Updates stabil. Eine API-Anbindung kann das nicht garantieren.
Florian Bartholomäus, osapiens Experte

Worauf Instandhaltungsleiter beim CMMS-Wechsel in SAP-Umgebungen achten sollten
Die Entscheidung für eine SAP-RSH-Alternative hängt von mehr ab als von der Funktionsliste. Fünf Kriterien entscheiden in der Praxis, ob die Lösung langfristig trägt:

-
SAP-Integrationstiefe. Der Unterschied zwischen einem SAP-zertifizierten Connector und einer API-Anbindung ist kein formaler. Ein Connector im ABAP-Stack übersteht SAP-Updates ohne manuelle Nachpflege. Eine REST-API muss nach jedem Release geprüft und ggf. angepasst werden, was ungeplante Entwicklerkosten und Ausfallrisiken erzeugt.
-
Datenschnitt SAP/CMMS. Was bleibt in SAP? Stammdaten, Kostenstellen, Materialwirtschaft und Kostencontrolling bleiben in SAP PM als System of Record. Was übernimmt das CMMS? Die operative Auftragsabwicklung, digitale Checklisten, Techniker-Disposition über die Plantafel, Ersatzteilmanagement und lückenlose Dokumentation. Die bidirektionale Synchronisation sorgt dafür, dass Rückmeldungen und Materialverbräuche automatisch zurück nach SAP fließen.
-
Mobile-First-Tauglichkeit. Nur Techniker, die die App täglich nutzen, liefern vollständige Rückmeldungen. Die UX entscheidet über Akzeptanz und damit über die Qualität der Datenbasis, auf der Sie Entscheidungen treffen. SAP-GUI ist für den Shopfloor nicht gebaut; eine Mobile-first App ist Voraussetzung, nicht Komfort.
-
Standalone-Fähigkeit. Kann das CMMS auch ohne aktive SAP-Verbindung im Feld arbeiten? Offline-Fähigkeit ist für Techniker an schlechten Netzstandorten, in Produktionshallen oder im Außendienst entscheidend. Lösungen, die SAP-nativ sind und kein Standalone beherrschen, fallen hier heraus.
-
Implementierungsaufwand und Time-to-Value. 1–3 Wochen standalone, 4–12 Wochen mit SAP-Integration: das ist die Benchmark eines modernen CMMS. Ein SAP-natives Add-on erfordert in der Regel ein vollständiges SAP-Consulting-Projekt. Enterprise-CMMS mit Middleware-Abhängigkeit kommen dazu noch mit der Komplexität einer weiteren Integrationsschicht.
Welche Lösung passt zu Ihrer SAP-Umgebung?
Die Antwort hängt von Ihrer SAP-Landschaft, Ihren Dispositionsanforderungen und Ihrem Zeitplan ab. Sprechen Sie mit unserem Team und finden Sie es in 30 Minuten heraus.
SAP RSH Alternative: Darum ist osapiens HUB die richtige Lösung
SAP bleibt. Das ist die Ausgangslage für die meisten Unternehmen in diesem Markt. SAP PM verwaltet Stammdaten, Kostenstellen und Arbeitsaufträge, und das wird sich nicht ändern. Was sich ändert, ist die Schicht darüber: die operative Instandhaltung, die RSH nicht vollständig abdecken kann und die eine eigenständige, mobile Lösung braucht.
Der osapiens HUB deckt genau den Bereich ab, den RSH nicht erreicht. Techniker arbeiten mobil, ohne SAP-GUI-Kenntnisse. Die bidirektionale Synchronisation über den SAP-zertifizierten Connector im ABAP-Stack eliminiert Medienbrüche. Dokumentation und Audit Trail entstehen lückenlos in einer App. Und die Implementierung dauert 4–12 Wochen mit SAP-Integration, nicht Monate mit einem SAP-Consulting-Projekt.
★ ★ ★ ★ ★CONA Services
Unternehmen wie Coca-Cola Nordamerika (35 Werke, 1.500 User) und Nordex setzen den osapiens HUB bereits in SAP-geprägten Umgebungen ein. Für Instandhaltungsleiter, die RSH ablösen und SAP behalten wollen, ist der osapiens HUB die SAP RSH Alternative, die nicht zwischen den beiden Welten wählen lässt.
RSH ablösen, SAP behalten: So geht das
Der osapiens HUB schließt die Lücken, die RSH hinterlässt, SAP-zertifiziert, mobil und in 4–12 Wochen integriert. Sehen Sie in einer persönlichen Session, wie die Integration in Ihrer SAP-Landschaft konkret aussieht.
FAQ
Was ist SAP RSH, und warum suchen Instandhaltungsleiter in S/4HANA-Umgebungen eine Alternative?
SAP RSH (S/4HANA Asset Management for Resource Scheduling) ist das SAP-native Fiori-Modul für Kapazitäts- und Ressourcenplanung in der internen Instandhaltung. Es trat als Nachfolger von SAP MRS an, das mit dem ECC-Support-Ende 2027 ausläuft. RSH deckt Kapazitätsplanung und Instandhaltungsplantafel ab, bietet aber weder Qualifikationsabgleich auf Mitarbeiterebene noch Team-Einplanung noch eine mobile App für Techniker im Feld. Dazu ist RSH separat zu lizenzieren und nicht im S/4HANA-Basisumfang enthalten. Für Instandhaltungsleiter, deren Techniker mobile Auftragsabwicklung, digitale Checklisten und lückenlose Dokumentation brauchen, reicht RSH nicht aus.
Welche CMMS-Lösung eignet sich als SAP-RSH-Alternative für SAP-PM-Systemverantwortliche in S/4HANA?
Für SAP-PM-Systemverantwortliche ist SAP-Zertifizierung das wichtigste Auswahlkriterium, da sie sicherstellt, dass die Integration nach SAP-Updates stabil bleibt. Der osapiens HUB ist SAP-zertifiziert und betreibt seinen Connector direkt im ABAP-Stack, ohne Middleware. Das unterscheidet ihn von Lösungen, die SAP-zertifiziert sind, aber über Middleware wie Workato laufen (MaintainX), oder von Lösungen, die API-basiert integrieren ohne Zertifizierung (remberg). Für SAP-PM-Systemverantwortliche, die Standard-Prozesse ohne Eigenentwicklungen und eine stabile Stammdatensynchronisation brauchen, ist der osapiens HUB die naheliegendste Wahl.
Was ist der Unterschied zwischen SAP-zertifizierter Integration und einer API-Anbindung an SAP?
Ein SAP-zertifizierter Connector läuft direkt im ABAP-Stack und ist von SAP geprüft. Er übersteht SAP-Updates ohne manuelle Nachpflege. Eine REST-API oder OData-Anbindung verbindet sich über offene Schnittstellen, muss aber nach jedem SAP-Release geprüft und ggf. angepasst werden. Das erzeugt Wartungsaufwand und ungeplante Entwicklerkosten. Für IT-Projektleiter und SAP-Basis-Teams ist dieser Unterschied entscheidend: Eine nicht zertifizierte API-Anbindung kann bei einem SAP-Update kurzfristig ausfallen und Produktionsprozesse unterbrechen.
Welche Daten laufen weiter über SAP PM, und was übernimmt das CMMS bei einer SAP-RSH-Ablösung?
SAP PM bleibt System of Record für Stammdaten (Anlagen, Equipments, funktionale Standorte), Kostenstellen, Materialwirtschaft und Kostencontrolling. Das CMMS übernimmt die operative Abwicklung: mobile Auftragsannahme und -rückmeldung, digitale Checklisten, Techniker-Disposition über die Plantafel, Ersatzteilmanagement und Dokumentation. Die bidirektionale Synchronisation sorgt dafür, dass Rückmeldungen, Materialverbräuche und Zeitbestätigungen automatisch zurück nach SAP fließen, ohne Doppelerfassung oder Medienbruch.
Kann der osapiens HUB auch ohne SAP als eigenständige Lösung genutzt werden?
Ja. Der osapiens HUB funktioniert vollständig eigenständig, ohne SAP-Anbindung, und ist in 1–3 Wochen produktiv. Unternehmen, die noch kein SAP betreiben oder zunächst ohne Integration starten wollen, können den osapiens HUB standalone einführen und die SAP-Integration zu einem späteren Zeitpunkt ergänzen. Das Freemium-Modell ermöglicht den Einstieg ohne Vorabkosten: Der Starter-Tarif ist dauerhaft kostenlos bis 5 Nutzer.
Wie lange dauert die Implementierung einer SAP-RSH-Alternative in einer bestehenden S/4HANA-Landschaft?
Mit dem osapiens HUB beträgt die Implementierungszeit 4–12 Wochen mit SAP-Integration, deutlich kürzer als klassische Enterprise-Plattformen ohne dediziertes IT-Projektteam. SAP-native Add-ons wie evora SSAM erfordern in der Regel ein vollständiges SAP-Consulting-Projekt mit entsprechend längerer Projektlaufzeit. MaintainX setzt für die SAP-Integration zusätzlich einen Enterprise-Plan und ein kostenpflichtiges Integrationspaket voraus, was Projektplanung und Budgetierung verkompliziert.
osapiens HUB for Maintenance
ENTERPRISE CAPABILITIES
- SAP ECC & S/4HANA zertifiziert
- Infor & MS Dynamics
- Microsoft Entra ID / Okta
- ISO 27001 & 9001
- EU-Cloud · Datensouveränität
- Entwicklungs-, Test- und Produktivumgebung
- Multi-Entity & Multi-Site
- Power BI Integration
- Audit Trail & Compliance
